Whisky verstehen – von der Gerste bis ins Glas

Fun-Facts aus dem Bereich Whisky

22 wilde, witzige und teils absurde Whisky-Fakten und Geschichten stehen bereit – mal zum Lachen, mal zum Staunen und manchmal einfach nur zum fassungslosen Kopfschütteln. Alles wild durcheinander, aber garantiert unterhaltsam.

Whisky mit Tarnkappe: Destillerien undercover

Nicht jeder Whisky darf seinen echten Namen tragen – manchmal schleichen sich Tropfen ganz inkognito ins Regal. Willkommen in der Welt der Pseudonyme und Whiskynamen mit Tarnmodus.

Ein Paradebeispiel: 'Glen Mosset' – klingt wie eine friedliche Highland-Metropole, ist aber in Wahrheit eine Undercover-Abfüllung von Benromach. Warum der Namenswechsel? Ganz einfach: Manchmal will (oder darf) eine Destillerie nicht unter ihrem Hauptlabel abfüllen – sei es wegen Besitzverhältnissen, Lizenzkram oder weil man gerade ein 'Experiment' testet, das lieber nicht direkt mit der Hausmarke verbunden sein soll. Also bekommt der Whisky kurzerhand einen neuen Ausweis – mit regionalem Touch, versteht sich. 'Glen Mosset'? Benannt nach dem unscheinbaren Fluss Mosset Burn bei Forres. Klingt schottisch, wirkt offiziell – sagt aber nichts aus. Clever, oder?

Ein weiteres Beispiel: 'Westport' – klingt nach einer ehrwürdigen Hafenstadt, ist in Wahrheit eine unabhängige Abfüllung von Glenmorangie, dem ein Teelöffel Glen Moray hinzugefügt wurde (Teaspooned Whisky), um rechtlich zu verschleiern, was wirklich drin ist. Kein Witz.

Willkommen im Whisky-Zeugenschutz-programm, wo Namen Schall und Rauch sind – solange der Dram schmeckt.